Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten wird Mitglied der ACK Sachsen

Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten wird Mitglied der ACK Sachsen

Konferenz der ACK Sachsen am 11. März 2021

Auf der Herbstkonferenz der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen im Freistaat Sachsen am 11. März 2021 wurde die Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten als neues Mitglied begrüßt. Schon seit der Gründung der ACK Sachsen im Jahr 1992 nahm die STA aktiv als Gast an den Sitzungen der Arbeitsgemeinschaft teil. Im Mai 2019 entschied die Berlin-Mitteldeutsche Vereinigung, einen Antrag auf volle Mitgliedschaft zu stellen. Pastor Johannes Scheel, langjähriger Vertreter der STA dankte für den intensiven Gesprächsprozess, der zur Zustimmung aller Mitgliedskirchen geführt hatte. Der Vorsitzende Gert Loose von der Apostolischen Gemeinschaft hieß ihn als neuen Delegierten herzlich willkommen.

Ebenso wurden die Vertreter der Neuapostolischen Kirche, Thomas Matthes und Mike Pollmer, herzlich begrüßt. Die NAK gehört bereits seit Oktober 2020 im Gaststatus der ACK Sachsen an. Dazu wurde hier bereits berichtet.

Wegen der Corona-Pandemie konnten im vergangenen Jahr keine Konferenzen stattfinden. Nun wurde dies dank moderner Medientechnik in Form einer Videokonferenz möglich. Das Treffen stand unter dem Thema: Der lange Weg nach Karlsruhe – Zur aktuellen Situation des Weltrates der Kirchen (ÖRK) und seiner Vollversammlung 2022. Pfarrer Dr. Marc Witzenbacher, Leiter des Koordinierungsbüros zur Vorbereitung der Vollversammlung in Karlsruhe, die im September 2022 stattfinden wird, informierte über den gegenwärtigen Stand der Vorbereitungen und zu Möglichkeiten der Beteiligung. Die ACKs in Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen planen ein Besuchsprogramm für ÖRK-Delegierte in Mitteldeutschland im Anschluss an die Vollversammlung.

Zur Konferenz war außerdem aus Frankfurt am Main die Geschäftsführerin der Ökumenischen Centrale, Frau Dr. Verena Hammes zugeschaltet. Sie berichtete über Projekte der ACK Deutschland wie zum Beispiel eine Pilger-App zur digitalen Teilnahme am Pilgerweg der Gerechtigkeit und des Friedens. Sie warb auch dafür, die Online-Angebote des Ökumenischen Kirchentags wahrzunehmen. Der ÖKT kann wegen der Pandemie leider nicht analog stattfinden.

Der Vorstand der ACK Sachsen informierte über ökumenische Projekte, so zum Beispiel die Ökumenische Feier zum Tag der Schöpfung am 3. September in Pirna und Umgebung oder zum Ökumenischen Thementag am Buß- und Bettag in Zwickau. Aktuell wird ökumenisch zu einem Gedenken an die Opfer der Corona-Pandemie eingeladen: Am Karsamstag wird in der röm.-kath. Kathedrale in Dresden (Hofkirche) eine Mette und in der ev.-luth. Kreuzkirche in Dresden eine Vesper gefeiert. An beiden Gottesdiensten werden die Bischöfe Heinrich Timmerevers und Tobias Bilz und die beiden Vorsitzenden der ACK Sachsen, Gert Loose und Christhard Rüdiger, teilnehmen. Die Gemeinden aller christlichen Kirchen in Sachsen sind eingeladen, am 18. April in ihren Gottesdiensten der Pandemie-Opfer zu gedenken. Am frühen Abend dieses Sonntags sollen die Kirchen zum stillen Gedenken geöffnet sein.